Wenn das Herz bricht -STRESS-KARDIOMYOPATHIE

oder "TAKO-TSUBO-SYNDROM" oder "GEBROCHENES-HERZ-SYNDROM

Wer unglücklich ist in seiner Partnerschaft wird es fast immer entweder bleiben oder die Partnerschaft verlassen. Allen Hoffnungen zum Trotz, bessern wird sich die Situation kaum, ausser beide Partner arbeiten wirklich intensiv daran und sind bereit fast von vorne anzufangen. "Wie war das früher?", "Was war da ganz am Anfang?".
Verlässt einer den anderen, kann es sich anfühlen als würde die Erde unter den Füssen wegbrechen.

In belastende Familiensystemen können Konfliktsituationen oft nicht so einfach wieder aufgelöst werden. Es fühlt sich an als wäre man der Situation mit Haut und Haar ausgeliefert und könne rein gar nichts zu einer Verbesserung beitragen.

Befindet man sich über einen längeren Zeitraum in einer solch überfordernden Situation und bessert sich die innere Stimmung nicht, können körperliche Krankheitssymptome auftreten die sie sich sehr oft in Beklemmungen, Atemnot und Schluckbeschwerden zeigen, auch Herzschmerzen kommen vor.

Häufig tritt dieses Krankheitsymptom in schon fortgeschrittenerem Alter auf. Plötzlich oder schleichend, ähnelt es besonders in der Akutsitation einem Herzinfarkt und wird auch gleich behandelt. Es tritt vor allem auf, wenn das Immunsystem schon vorbelastet ist. Betroffen davon sind vor vorwiegend Frauen, wahrscheinlich aus dem Grund, weil sie einfach mehr "schlucken", sich mehr in den Hintergrund stellen; Probleme mehr auf sich selbst beziehen, es als ihre Schuld ansehen, wenn etwas schief geht und sich für die Wiederherstellung der Ordnung in besonderer Weise verantwortlich fühlen.

Wie erwähnt, die Symptome gleichen denen des Herzinfarktes und treten akut in emotional extrem belastenden Situationen auf. Da es auch schon Fälle gab, in denen die Überraschung positiver Natur war, kann man davon ausgehen, dass positve "Belastungen" die gleiche Akutsituation hervorrufen können.

Normalerweise, wenn sich die emotional belastende Stresssituation wieder beruhigt hat, beruhigt sich auch das Herz, die Symptome klingen ab und die Herzfunktion wird wieder normal. Während sich das Herz im Falle des "Gebrochenen-Herz-Syndroms" wieder völlig ausheilen kann, wird ein Herzinfarkt auch nach längerer Zeit sichtbar sein. Daran lässt es sich (hinterher) unterscheiden.

Meistens, denn es gibt derart schlimme Situationen wo im Akutstadium auch tatsächlich lebensbedrohliche Komplikationen auftreten können und der Patient dringend ins Krankenhaus gebracht werden muss.

Wird der Patient zwar erfolgreich behandelt, die häusliche Situation aber bleibt unverändert belastend, kann sich auch nach (mehrmalig) erfolgreicher Akutbehandlung die Herzfunktion nicht erholen. Das Herz bleibt krank auch wenn kein Infarkt mehr ausgemacht werden kann.

Dringend notwendig bei immerwiederkehrenden Herzbeschwerden ist die Befragung der Klienten nach traumatisierenden Erlebnissen, nach Situationen denen sie sich ausgeliefert und in denen sie sich hilflos gefühlt haben.
Besonders das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmächtigkeit dürfte sich als besonders krankheitsfördernd auswirken.

Kontakt: Ulrike Orso; eingetragene Mediatiorin lt. ZivilMediatGes. / Lebens-u. Sozialberaterin in supervid.Ausbildung / Supervision
Babenham 64; 5221 Lochen (Grenzraum OÖ/Sbg-Flachgau); Tel: +43-(0)699 / 8123 8765; e-Mail: mediation@balanceakt.at
Web: mediation.balanceakt.at
 

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
-- Albert Einstein 

Wer nach vorne schaut kann die Lasten der Vergangenheit manchmal vergessen
und muss sie nicht beständig hinter sich herziehen.

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