Zitat - Ed Watzke

„Wir Menschen zeigen eine erstaunliche hohe Bereitschaft, vieles in den Krieg zu investieren. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Friede umsonst zu sein hat oder dass dafür ausschließlich die gegnerische Seite aufkommen soll. Aus langjähriger Erfahrung als Mediator weiß ich jedoch, dass wechselseitiges Auflisten von Forderungen, Vorwürfen, Verletzungen, Schuldzuweisungen etc. nicht auf den Friedenspfad führt. Frieden ist vorerst kein ‚Win-Win-Geschäft‘, sondern ein ‚Pay-Pay-Geschäft‘. Nicht Festhalten, Loslassen ist angesagt, eine Kunst, die uns das Leben oft trotz unserer beharrlichen Weigerung lehrt.“

Die zwei Bedeutungen von "sich auseinander setzen"

1) Ich kann mich mit einem Thema intensiv auseinander setzen, mich darin vertiefen. Gilt auch für Konflikte in dem man sich mit dem Konfliktpartner ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt.
2) Ich kann mich auch aus-ein-ander-setzen. Ich setzte mich sprichwörtlich vom Thema weg und und drehe dem Thema oder dem Konfliktpartner den Rücken zu.

Zwei Möglichkeiten mit Konflikten und Lebenstehmen umzugehen. Ich bin für Punkt eins, es erfordert Mut und Bestimmtheit ist aber wesentlich ziehlführend.


"Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wäsche waschen. Nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wäsche waschen."

Das bedeutet der Alltag ist immer der Gleiche immer auch mühsam, das gilt insbesondere für Partnerschaften.


Aufrichtigkeit ist wichtiger als Ehrlichkeit im jeden Preis. Der Preis kann höher sein als gedacht

"Wer die Antwort nicht verträgt, soll nicht nach der Wahrheit fragen". So lautet ein Spruch, und er hat seine Berechtigung, denn nicht jede Antwort ist für jedes Ohr gedacht. Jeder Mensch braucht seine Privatheit, sein innerestes Rückzugsgebiet. Wer meint dass eine Beziehung nur dann gut läuft, wenn man sich alles anvertraut und alles über den anderen weiß, dann kann das mehr Probleme verursachen als gedacht. Alles zu erfahren kann auch eine Bürde bedeuten. Alles zu erfahren kann zu Enttäuschungen führen, die man so nicht erwartet hätte, weil eben jeder auch dunkle Seiten hat.

A) Kleine Unwahrheiten schützen sowohl den Sender als auch den Empfänger
B) Die Wahrheit ist individuelle Wahrnehmung
C) Nicht jeder kann und will alles erzählen, jeder braucht seine intimste Privatsphäre
D) Beziehungen scheitern nicht an kleinen Unwahrheiten, sie scheitern an mangelndem Vertrauen.

lt. Wikipedia bedeutet Aufrichtigkeit; der „eignen, inneren Überzeugung ohne Verstellung Ausdruck geben und bezeichnet ein Merkmal persönlicher Integrität.

Sie gilt als Tugend für jenen, „welcher ohne jede List und Falschheit redet und handelt, dessen Tun und Reden mit seiner Gesinnung vollkommen übereinstimmt, der ohne versteckte Nebengedanken und versteckte Absichten handelt“.

Pierer's Universal-Lexikon definierte Aufrichtigkeit im Jahre 1857 als: „die Übereinstimmung der Rede u. der Handlungen mit der Gesinnung; Gegensatz: Lüge (in Worten) u. Falschheit (im Handeln). Doch erlaubt die A. zu verschweigen, was keine bes. Pflicht zu entdecken gebietet, u. unterscheidet sich dadurch von Offenherzigkeit. ......


"Wiast as mochst iss foisch".

Dieser Spruch wird ja meistens falsch wiedergegeben, denn eigentlich müsste es heißen "Wiast as mochst iss richtig!"
Jeder macht sich Gedanken darüber wie etwas am Besten gemacht werden sollte und kommt dann zum Schluß, dass diese Art und Weise am besten geeignet wäre. Aus einer Fülle an Handlungsmöglichkeiten scheint diese eine DIE Richtige zu sein.

Manchmal stellt sich heraus, es war eine unkluge Entscheidung. Vorher war aber nicht zu erkennen, dass es hinterher ein Fehler war. Wirklich niemand macht einen Fehler absichtlich. Das wäre dann mutwillig.

Die Fixierung auf Fehlverhalten hat diesen Spruch hervorgebracht. Es ist mehr ein Glaubenssatz, der einem glauben lässt nichst richtig machen zu können.

Im schlimmsten Fall, wenn man diesen fatalen Spruch wirklich verinnerlicht hat, dass man nämlich nichts richtig machen kann - tut man gar nichts mehr - und das wäre schade. Wer allzu oft hören musste, nichts richtig machen zu können, zieht sich mehr und mehr aus seinere Selbstbestimmtheit zurück und überlässt oft jede Verantwortung den anderen aus Angst davor einen Fehler zu begehen.


Wieso positiv Denken?

Vorsicht! Positiv Denken kann Ihre (psychische) Gesundheit gefährden". Klingt komisch, wo doch so viel von Gewinn des positiv Denkens zu lesen ist. Das ist längst überholt und gilt nicht mehr.
Der Satz ist nicht mir selbst eingefallen sondern bezieht sich auf einen Artikel aus "Pschologie Heute" vor einiger Zeit.

In "allem" etwas Positives sehen zu "müssen" und in jedem Fehlschlag eine Wende zum Guten hin, finden zu müssen kann ordentlich unter Druck setzen. Denn es gibt tatsächlich Ereignisse und Dinge die sind, wie man sie auch dreht und wendet, nicht gut und werden nicht gut.

Da fühlt man sich schon schlecht und soll einer unangenehmen Situation auch noch positive Seiten abgewinnen, was man weder kann noch will. Das Ergebnis ist, man fühlt sich noch schlechter, weil man anscheinend nicht richtig funktioniert. Fühlt sich womöglich auch noch für dumm verkauft - es macht die Angelegenheit eigentlich nur noch schlimmer.

Die frohe Botschaft, man darf und soll traurig, zornig und wehmütig sein, wenn die Situation es erfordert. Diese Gefühle sind wichtig in unserem Erleben, sie setzen Ressourcen frei und verschaffen Ruhepausen, die man sich sonst nicht gönnen würde.

Was not tut ist ein Umdenken, diese ureigenen Gefühle sein lassen zu dürfen und die Zuversicht, dass es nächstes Mal besser wird.


Generationswechsel im Unternehmen, Hofübernahme im Familienbetrieb - Bauernhof - das alles kann viel leichter gehen, wenn im Vorfeld schon auf mediativer Basis, Wünsche und Erwartungen abgeklärt werden.
Gönnen wir uns und unserem Unternehmen einen Mediationsprozess - wir müssen es nicht alleine schaffen. Ziele können leichter erreicht werden, wenn nicht auf Positionen verharrt wird, das passiert aber leicht, wenn die Emotionen hoch gehen. Mediatoren achten darauf, dass das Ziel im Fokus bleibt.


Ob Manager dann als Erwachsene gut führen können beginnt schon im Kindesalter, im Elternhaus. Wie wird im Elternhaus mit Konflikten umgegangen, was lernen die Kinder vom und aus dem Verhalten der Eltern mit ihren alltäglichen Problemen? Wie werden Streitereien unter Kindern am Spielplatz ausgetragen, wie mischen die Eltern und Bezugspersonen mit, das alles spielt schon von klein an eine Rolle. Sicher es lässt sich später noch vieles nachholen aber die ersten paar Jahre sind sehr prägend im Menschenleben.

Die Kinder lernen von uns wie sie sich als Erwachsene verhalten "wollen". Wir geben ihnen Handlungsoptionen mit auf dem Weg. Welche das sind, das entscheiden wir.


MEDIATIVE KONFLIKTBERATUNG!
PROBIEREN WIR'S - ES KANN NUR BESSER WERDEN!

70% alle Konfliktfälle werden durch Mediation erfolreich gelöst und immer noch 50% der schwer eskalierten Streitigkeiten werden auf eine Weise gelöst die alle Beteiligten entlastet und deren Situation erheblich verbessert.
Also, welche Intervention kann das noch von sich behaupten?

"Was soll das bringen?", "Hilft doch sowieso nicht?", "Der/Die andere tut da sowiso nicht mit."
Gönnen Sie sich mediative Fachkompetenz und setzten Sie auf ein friedliches Miteinander anstatt auf kriegerische Auseinandersetzung mit Menschen die Ihnen etwas bedeuten oder lange Zeit etwas bedeutet haben.

Im Zweifel und auf jedem Fall vor der Scheidung - Mediation - Es muss keine verbrannte Erde geben. Mit dem Menschen den man geheiratet hat waren, bis noch vor einer Weile, absolut positve Gefühle verbunden. Was ist passiert?

Resigantion ist der falsche Ansatz. Wer es nicht einmal versucht - hat auf jedem Fall schon verloren.


MEDIATIVE BERATUNG | PROFESSIONELLE KONFLIKTLÖSUNG | SYSTEMISCHES COACHING
Eine Beratungsstunde kostenfrei

Wer will nicht; sich selbst weiterentwickeln; über Sorgen und deren Lösung reden; belastende Konflikte bereinigen oder sie zumindest so zu lösen versuchen, dass sie nicht mehr "krank" machen?
Waschmaschine, Auto, Garten, alles muss irgendwie gepflegt und repariert werden - und selbst - selbst bleibt man dabei meist auf der Strecke... eigentlich traurig, oder?
Man muss nicht alle persönlichen Schwierigkeiten selbst lösen können, im Gegenteil, meistens funktioniert das leider gar nicht.
Holen Sie sich Unterstützung wo immer Sie können.


 

Kontakt: Ulrike Orso; eingetragene Mediatiorin lt. ZivilMediatGes. / Lebens-u. Sozialberaterin in supervid.Ausbildung / Supervision
Babenham 64; 5221 Lochen (Grenzraum OÖ/Sbg-Flachgau); Tel: +43-(0)699 / 8123 8765; e-Mail: mediation@balanceakt.at
Web: mediation.balanceakt.at
 

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
-- Albert Einstein 

Wer nach vorne schaut kann die Lasten der Vergangenheit manchmal vergessen
und muss sie nicht beständig hinter sich herziehen.

Ich beantworte regelmässig Anfragen auf der
BestHelp - Onlineplattform und stehe für weiteren
Bedarf jederzeit  gerne weiter zu Ihrer Verfügung
 
Schreiben Sie mir einfach:
Online-Coaching u. mediative Konfliktberatung, je Schreiben (meinerseits) € 40,00.

Wertvolle Tipps finden Sie in meinem Buch:
"Konflikt - Bedrohung oder Chance"
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