Klientenzentriert

WAS DENKT DER KLIENT (eigentlich) ÜBER SEINE ZIELE?

Hat sich jemand aufgerafft und möchte professionelle Unterstützung, kann man davon ausgehen, dass derjenige sich schon eine Menge Gedanken gemacht hat, viel versucht hat und aber leider auf der Stelle tritt.
Kaum jemand kommt ohne jede Vorstellung. (Was fehlt und was so aussieht als hätter der Klient keine Vorstellung von dem was er will, ist die in Worte gefasste, endgültige Zielformulierung)
Die Klienten machen sich Gedanken darüber welche Ziele überhaupt möglich wären und wie man es anstellen müsste sie zu erreichen. Sie machen sich Gedanken, welche ihrer Fähigkeiten sie ihren Zielen näher bringen könnten, welche "Mängel" hinderlich sind und was sie bis zum Ende durchhalten lassen.
Aber über allem steht - HOFFNUNG - die Hoffnung es zu schaffen. Ohne Hoffnung geht es nicht und es liegt am Berater oder Coach diese Hoffnung aufzubauen und schüren. Coach oder Berater soll in der Lage sein an die Fähigkeiten seines Klienten zu glauben und ihm das auch wieder und immer wieder zu sagen.
Was der Klient nicht braucht ist; ihn auf noch mehr Hindernisse aufmerksam zu machen; das Gefühl dass der Berater oder Coach ihm/ihr nichst zutraut; etwas lernen oder können zu sollen, wo er weiß dass er/sie das nicht schafft, - also lauter Gedanken die an seiner Hoffnung DAS Ziel zu erreichen, nagen und seine/ihre Hoffnung reduzieren.

DER SCHWERE WEG VON KONFRONTATION ZUM "EINSCHWINGEN" AUFEINANDER

Zu fliehen war überlebenswichtig, früher. War Flucht nicht möglich musste man notgedrungen kämpfen. Aggressionsgeladen kommen Konfliktpartern in die Mediation und sollen nun wieder auf Gleich gebracht werden. Es ist wahrhaftig viel verlangt. Den Klienten ist nicht nach Offenheit sondern nach Selbstschutz und das Festhalten am eigenen Standpunkt gibt erst einmal Halt in der eigenen Position. Ist ein Stück Identität, welches man nicht so leicht aufgeben kann.
Erst wenn die Konfliktparteien sich mit ihrer ureigenen Problematik verstanden und respektiert fühlen - sich sicher fühlen - können sie ihre starren Haltungen aufgeben.
In Mediationen wird Kooperation angestrebt. Das verfestigte Muster von Recht haben / Recht bekommen, Verlierer auf der einen und Gewinner auf der Anderen Seite soll überwunden werden. Im Besten Fall ergeben sich Konsenslösungen mit Ausblick auf positive Weiterentwicklung.

Was im ersten Moment der gefühlten "persönlichen Niederlage", des Zorns, der Angst, des sich eigentlich verschliessen wollens nicht sinnvoll ist um Offenheit der Klienten zu erreichen, ist als erstes mit Verhaltensregeln zu beginnen.
Erst sollen die in den Konfliktpartnern vorhandenen negativen Emotionen erkannt und empathisch in den Prozess mit einbezogen, gewürdigt werden.
Mediatoren brauchen offene Ohren und Augen für Befürchtungen, Ängste und existentielle Bedrohungen. Erst wenn die Klienten sich sicher fühlen und darauf vertrauen, nicht über den Tisch gezogen zu werden können sie die eingeforderte und notwendige Offenheit aufbringen.

Kontakt: Ulrike Orso; eingetragene Mediatiorin lt. ZivilMediatGes. / Lebens-u. Sozialberaterin in supervid.Ausbildung / Supervision
Babenham 64; 5221 Lochen (Grenzraum OÖ/Sbg-Flachgau); Tel: +43-(0)699 / 8123 8765; e-Mail: mediation@balanceakt.at
Web: mediation.balanceakt.at
 

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
-- Albert Einstein 

Wer nach vorne schaut kann die Lasten der Vergangenheit manchmal vergessen
und muss sie nicht beständig hinter sich herziehen.

Ich beantworte regelmässig Anfragen auf der
BestHelp - Onlineplattform und stehe für weiteren
Bedarf jederzeit  gerne weiter zu Ihrer Verfügung
 
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"Konflikt - Bedrohung oder Chance"
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